Vor 150 Jahren gehörte dieses Landgut Nicolò Braida, einer Familie aus Udine abstammend, ehemaliger Offizier der osterreichisch-ungarischen Marine, der sich im Ruhestand der Landwirtschaft widmete. Damals konzentrierte sich die Landwirtschaft vor allem auf den Anbau von Maulbeerbäumen, unerlässlich für die Seidenraupenzucht, und Mais, Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung. Weitverbreitet auch die Luzerne, Futterpflanze für die Kühe, die einerseits Milch produzierten aber auch als Zugtiere für Wagen und Pflüge dienten.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich vieles geändert. , die neuen Kunstfasern bewirkten eine geringere Nachfrage für Seide und die Maulbeerbäume verschwanden. Auch die Polenta (Maismehlbrei) war nicht mehr das Hauptnahrungsmittel für die Bevölkerung und auch die Ställe leerten sich. Dagegen hat sich der Anbau von Zückerrüben und in den letzten 20 Jahren der der Sojapflanze stark entwickelt.
Das Landgut wurde durch direkte Erbfolge der Familie Piccolomini übertragen, einer antiken Familie aus Siena und der Familie Pampanini, die eine grosse Liebe zu diesem Stück Land verbindet und deswgen die Tradition der La Braida mit einem neuen Projekt fortsetzen möchten.
"BRAIDA" ist nicht nur der Familienname, sondern bedeutet im friulanischen Dialekt, der hier gesprochen wird, „landwirtschaftliches Grundstück um ein Haus herum“. So können in dieser braida die Tiere frei leben: ausser dem sogenannten Kleinvieh wie Truthähne, Enten, Hühner, Hähne, gibt es auch Ziegen, Esel und, dulcis in fundo, die PFERDE…